Tunnel, Brücken und Landstraße auf der A71

Für die Heimfahrt hatten wir uns für den Weg über den Thüringer Wald und weiter durch das Thüringer Becken auf der A71 entschieden. So durchqueren wir einige Tunnel, kommen aber auch noch über nicht ausgebaute Landstraßen. Der Vorteil dieser Strecke ist der geringe Verkehr, ein Nachteil die etwas längere Fahrzeit, als wenn wir z.B. über die A9 gefahren wären.

Ein Nachteil heute ist aber auch der heftige Wind des ersten Herbststurmes 2013. Unterwegs sahen wir einen umgestürzten PKW-Anhänger auf der Gegenspur und bei unserem 3 Meter hohen Mobil merkten wir jede Böe.

Andorra erfahren

Auf unserem Weg zurück nach Mitteleuropa wählen wir den Weg über Andorra. Zum einen wollen wir den höchsten mit dem Auto befahrbaren Paß in den Pyrenäen überqueren, zum anderen sind wir auch etwas neugierig auf diesen Zwergstaat.

Wikipedia hat zu Andorra einige sehr interessante Informationen parat. U.a. etwas über die lange und wechselvolle Geschichte in Abhängigkeit von den Entwicklungen in Frankreich und Spanien, zum anderen aber auch die extreme Bevölkerungsentwicklung der letzten Jahrzehnte (1950 gut 6.000 bis 2010 gut 85.000 Einwohner). Außerdem erfährt man noch, daß das Straßennetz immerhn 269 Kilometer lang ist.

Was nicht drin steht, ist etwas über die Tankstellendichte im Land. Wir haben gefühlt um die 50 gesehen (zwei sogar auf dem Paß), also statistisch ca. jeden von uns gefahrenen Kilometer eine. Außerdem bleibt uns die dichte Bebauung in Erinnerung und die vielen Hotels, Geschäfte und Outlets jeder Art und der generell leicht chaotische Verkehr, bei dem vor allem die aggressiv auftretenden Motorroller- und Motorradfahrer auffielen.

Aber auch die sehr schöne Hochgebirgslandschaft sollte nicht unerwähnt bleiben und das Parkhaus (vorletztes Bild) in ca. 2.100 Meter Höhe über dem Meer. Und dann war Andorra plötzlich zu Ende und damit für uns die iberische Halbinsel und wir waren in Frankreich.