Nach einem Sprung durch Raum und Zeit

Sind wir in der Bretagne angekommen und genießen den Strand und das Meer. Das Wasser ist verglichen mit unseren Seen kalt, dadurch aber auch sehr erfrischend. Außerdem ist es natürlich viel salziger und ich muss sehr darauf achten, beim schwimmen nicht zuviel davon zu schlucken. Am Nachmittag war der Strand noch dick gefüllt, jetzt streben aber alle nach Hause und nur noch wenige andere Menschen sind mit uns hier.

Küste in Nordbelgien

Wer die wilde unbebaute Ostseeküste in Mecklenburg-Vorpommern oder Polen kennt und lieben gelernt hat, wird von der belgischen Küste enttäuscht sein. Über viele Kilometer verläuft eine Nationalstraße direkt hinter oder sogar vor der Düne, die Orte folgen dicht an dicht und sind teilweise bis auf die Düne mit Hochhäusern zugebaut. Außerdem gibt es auch noch eine Eisen- bzw. Straßenbahn (Kusttram), die die einzelnen Orte verbindet.

Canal der gestrandeten Schiffe

Auch neben dem Schiffshebewerk von Ronquieres gibt es einen alten Abstieg. Dieser ist allerdings nicht mehr durchgängig befahrbar und die Haltung oberhalb von Schleuse 27 stellt eine interessante Mischung von Schiffsfriedhof und Wohnen auf dem Wasser dar. Einige der alten Fracht-
und Passagierschiffe haben einen derart desolaten Zustand, daß an baldigen Untergang gedacht werden kann, andere wirken, als würden sie bald wieder auf große Fahrt gehen.