Fahren mit der Wanderdüne

Den Begriff Wanderdüne habe ich zum ersten mal bei einem Test eines VW-Bus T3 mit dem kleinen Dieselmotor gehört. Seitdem hat er sich bei mir für langsame oder unbewegliche Fahrzeuge eingebürgert.

Bei einer Leistung von gut 130 Diesel-PS mag man bei unserem Gefährt kaum glauben, daß es der oben beschriebenen Wanderdüne so ähneln mag. Aber das Gefährt wiegt 3,5 t und da relativiert sich das mit der Leistung schnell. An Steigungen auf der Autobahn drängeln schon manche LKW und auch in der Ebene ist Dank Frontfläche eines Scheunentors schnell das Limit erreicht. Die Wohlfühlgeschwindigkeit liegt irgendwo bei 100 oder 110 km/h und reisen ist wieder reisen und nicht rasen.

Dazu kommt noch, dass das Ganze schaukelt wie ein altersschwaches Schiff auf aufgewühlter See. Bei Kurven fahre ich eher 10 oder manchmal auch 20 km/h weniger als die Verkehrsregelung es zulässt. Und bei schlechter Straße knarzt und ächzt die Fuhre, als ob gleich was abfällt und hinten klappert manchmal das Geschirr.

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